Der Reichtum ist das Problem

Die Wirkungen von Ceres (Stier) mit Jupiter und Uranus

 

Von dem amerikanischen Milliardär Warren Buffet gibt es den Ausspruch, den ich hier sinngemäß zitieren will: "Wir befinden uns in einem Krieg der Reichen gegen die Armen. Dieser Krieg wurde von meiner Klasse, der Klasse der Reichen begonnen, und er wird von ihr auch gewonnen werden." Mit diesem Satz hat Warren Buffet die gesellschaftliche Situation in den kapitalistischen Ländern sehr treffend charakterisiert. Wir sehen heute in Deutschland, 10 Jahre nach Einführung der Hartz-Gesetze, wie groß die Verwüstungen sind, die im Sozialstaat angerichtet worden sind.

Ich bin als Christ ein überzeugter Gegner des Reichtums, aber ich muß zuvor erklären, was ich unter Reichtum verstehe: Die abgesicherte bürgerliche Existenz mit Eigenheim und Rücklagen für das Alter sind mit "Reichtum" nicht gemeint. Ich will hier also nicht den bürgerlichen Mittelstand kritisieren und die Armut der Habenichtse preisen. Ganz im Gegenteil: Eine gewisse Sicherheit (Stier) gehört zum Leben, und es ist jedem zu wünschen, daß er diese Sicherheit durch eigene Anstrengung erreicht. Die wirklich Reichen machen höchstens 10% der Bevölkerung aus, und sucht man die, die im Hintergrund von Wirtschaft und Politik die wichtigen Entscheidungen treffen, dann landet man vielleicht bei weniger als 1%.

Der Mittelstand neigt allerdings dazu, sich mit den wirklich Reichen zu identifizieren. Es ist geradezu die spezielle Dummheit dieser Gesellschaftsschicht, zwischen Besitz und Reichtum nicht unterscheiden zu können. Im Grunde genommen ist der Mittelstand viel näher bei den Habenichtsen als bei den wirklich Reichen. Aber er will das nicht wahr haben, weil er die Habenichtse abgtrundtief verachtet. In der Konsequenz unterstützt er die Politik der Reichen, verschafft ihr die notwendigen Mehrheiten bei Wahlen und bezahlt für sie sogar die staatliche Infrastruktur.  

Über Reichtum kann man zunächst moralisch nachdenken. Er hält diejenigen, die wirklich reich sind, an der Oberfläche des Lebens fest. Reiche kümmern sich um ihren Besitz, sie haften an den Dingen dieser Welt und versuchen diese zu vermehren. Die Bedingung des Reichtums ist folglich ein (uranisches) Leben in der Veräußerlichung. Insofern steht der Reichtum einem spirituellen (neptunischen) Leben direkt im Weg und konsequenterweise wird in allen Religionen vor der Gier nach Besitztümern gewarnt.

(vgl. das Schaubild Die eindimensionale Moral)

In allen kapitalistischen Ländern ist deshalb die Religion und die Moral in die Defensive gedrängt worden. Das ist eine notwendige Konsequenz dieser uranischen Wirtschaftsform. Eine bemerkenswerte Ausnahme sind allein die USA. Dieses Land, das sich für God’s own country hält, hat die Ideologie verinnerlicht, daß Reichtum und Religion sich keineswegs widersprechen müssen. Ganz im Gegenteil: In kalvinistischer Tradition bezeugt derjenige, der wirklich reich ist, daß er von Gott in besonderer Weise geliebt wird. Auf diese Weise ist es in den USA gelungen, den Kapitalismus mit der Religion zu versöhnen, oder – um es noch deutlicher zu sagen – den Kapitalismus selbst zur Religion zu machen.

Die Feindseligkeit des Reichtums gegenüber einer echten Spiritualität ist aber nur die eine Seite des Problems. Hier verarmt der Mensch gewissermaßen auf der vertikalen Achse seines Lebens. Nicht geringer sind jedoch die Probleme auf der horizontalen Achse des Lebens, also im Kontakt zu den Mitmenschen und gegenüber der Natur. Hier geht es um den Verlust von Rücksicht und Solidarität. Es kann nämlich keinen Reichtum geben, der nicht auf der anderen Seite große Armut erzeugt. Das liegt daran, daß die Ressourcen dieser Welt endlich sind, daß also nicht alle gleichermaßen reich werden können. Deshalb müssen viele Mangel leiden, sogar am Lebensnotwendigen, damit einige wenige im Überfluß leben können. Zur Zeit besitzen etwa 80 Familien so viel, wie die ganze ärmere Hälfte der Weltbevölkerung zusammen. Hieraus läßt sich nur eine Konsequenz ziehen: Wer als Politiker den Armen wirklich helfen will, muß den Reichen das Geld wegnehmen!

Video: Vermögen weltweit. Globale Ungleichheit in Zahlen

Es liegt auf der Hand, daß eine solche Situation Unfrieden schafft. Hinter allen Konflikten (zumindest im westlichen kapitalistischen Einflußbereich), seien sie an der Oberfläche auch ethnisch oder religiös geprägt, steht letztlich immer der grundlegende Konflikt zwischen Arm und Reich. Die letzten Jahrzehnte sind geradezu der Beweis dafür, daß die wachsende Ungleichheit in der Menschheit zu mehr Kriegen und Vertreibungen geführt hat. Die Erde ist ein immer unsicherer Platz geworden, und die reichen Länder versuchen sich gegenüber den armen Ländern abzuschotten.

Die einzelnen superreichen Familien hingegen leben in eigenen Stadtvierteln wie in einem Ghetto. Sie können es nicht mehr wagen, sich ungezwungen in der Gesellschaft zu bewegen. Ihre Wohnungen werden rund um die Uhr von Wachtdiensten beobachtet, sie fahren mit Bodygards zu ihren Bürotürmen, und ihre Kinder dürfen sich nur in einem abgesicherten Bereich aufhalten, weil sie sonst gekidnapt werden. Das Leben der Reichen ist sehr eng geworden, und einen großen Teil des Geldes, den sie der Gesellschaft geraubt haben, müssen sie wieder ausgeben, um überhaupt noch sicher leben zu können. Welch eine absurde Situation!

Hinzu kommt die Zerstörung der Natur. Lange Zeit wurde versucht, auch mit Hilfe gekaufter Wissenschaftler, z.B. das Problem des Klimawandels abzustreiten. Inzwischen läßt es sich nicht mehr leugnen. Aber die kapitalistischen Länder sind weit davon entfernt, die erforderlichen politischen Entscheidungen zu treffen. Das liegt daran, daß dieses Problem offensichtlich systemisch bedingt ist, also auch nur gelöst werden kann, wenn das System selbst infrage gestellt wird. Das kapitalistische System aber lebt von der Gier der Reichen, ihr Geld zu vermehren. Diese Gier kann astrologisch als die Verbindung der Energien von Ceres, Jupiter, Saturn und Uranus beschrieben werden. Die jupiterhafte Dynamik nach immer mehr Reichtum und Besitz (Ceres) geht Hand in Hand mit einer uranischen Rücksichtslosigkeit nicht nur gegenüber den Mitmenschen, sondern auch gegenüber den natürlichen Lebensgrundlagen. Diese Gier ist wie ein verzehrendes Feuer, das sich immer weiter frißt und sich schließlich seiner eigenen Voraussetzungen beraubt.

Nach diesen Erklärungen stellt sich unweigerlich die Frage, warum die Menschheit nicht imstande ist, diesem Wahnsinn Einhalt zu gebieten. Wenn alle Reichen oberhalb von 1 Million Einkommen 5% ihres Reichtums jedes Jahr abgeben würden, könnten alle wirtschaftlichen und politischen Probleme in der Welt gelöst werden. Die Staaten könnten ein leistungsfähiges Sozialsystem aufbauen, wodurch nicht zuletzt auch die fehlende Nachfrage in den kapitalistischen Gesellschaften stabilisiert würde. Die Reichen würden diesen Verlust nicht einmal bemerken, weil sie ja auch jährliche Zinserträge von mindestens 5% erzielen.

Die Menschen spüren, daß die Probleme dramatisch zunehmen, ohne daß Lösungen angeboten werden: Der Zusammenhalt in der Gesellschaft geht verloren und ihre Lebensgrundlagen werden vernichtet. Aber wo bleibt der Protest der Menschen gegen Ausbeutung und Verarmung? Auf die Regierenden ist kein Verlaß mehr. Sie sorgen nicht für den innergesellschaftlichen Ausgleich, sondern sie haben sich auf die Seite der Reichen und Mächtigen geschlagen. Sie stellen auch nicht mehr die Persönlichkeiten, denen man Vertrauen entgegenbringen kann.

Es bieten sich als Erklärung für die Unfähigkeit zur Veränderung mehrere Gründe an:

-  Die Menschen in der westlichen Welt haben sich daran gewöhnt, ein Leben der Veräußerlichung zu führen (Uranus-Dominanz). Spiritualität und Moral sind in weiten Teilen abhanden gekommen. Das Streben nach materiellen Gütern, Einfluß und Macht hat dadurch langsam die Gestalt einer Sucht angenommen. Um aus dieser Sucht auszusteigen, braucht es den Mut zum Verzicht. Verzicht setzt aber das Bewußtsein eines anderen inwendigen (neptunischen) Wertesystems voraus, das verloren gegangen ist.

-  Die problematischen Verhältnisse haben sich über Jahrhunderte langsam etabliert. Wirkliche Veränderungen, wie sie z.B. der Kampf für eine gerechtere Welt einfordert, sind deshalb nur mit großen Mehrheiten zu erreichen. Die Organisation solcher Mehrheiten ist schwierig, der Kampf erfordert einen langen Atem und ist für die Protestierenden existenziell gefährlich.

-  Die Menschen neigen dazu, sich vor wirklichen Veränderungen zu fürchten. Sie sind bequem, sie kleben an ihren Gewohnheiten und sie haben vor allem Angst vor dem Chaos. Sie wissen, daß revolutionäre Veränderungen nicht friedlich ablaufen und sich die Verhältnisse vor allem für die kleinen Leute erst einmal deutlich verschlechtern. Deswegen müssen sich die Verhältnisse schon sehr zuspitzen, bevor die breite Masse an Rebellion denkt.

-  Die Politiker und Medien lenken die Bevölkerung mit Unterhaltung und Zerstreuung vom politischen Engagement ab.
Es ist ein alte Erfahrung, daß "Brot und Spiele" eine entpolitisierende Wirkung ausüben. Je weniger Brot (Wohlstand und Sicherheit) es gibt, desto wichtiger wird im postmodernen Kapitalismus der Unterhaltungszirkus. Die Machthaber haben von jeher diese gefährliche Schwäche der Bevölkerung erkannt und systematisch ausgenutzt: Statt sich auf den anstrengenden Kampf um eine gerechtere Gesellschaft einzulassen, neigt die breite Masse eher dazu, sich mit den Stars der Unterhaltungsindustrie zu identifizieren.

-  Die wirklich Reichen und Mächtigen bleiben im Hintergrund. Sie haben sich nach dem römischen Prinzip "Teile und Herrsche!" ihre Hilfstruppen organisiert, vor allem in Wirtschaft, Justizapparat und Politik sowie in den Wissenschaften und Medien. Dieses System hat sich sehr verfestigt. Es ist nahezu unmöglich, gegen die geballte Macht des Mainstream anzukommen.    

-  Die Hilfstruppen der Reichen sind selbst weniger von den Problemen betroffen. Sie haben von der gegenwärtigen Situation sogar große Vorteile und müßten bei einem Ausscheren mit erheblichen Nachteilen rechnen. Folglich werden sie nach dem Grundsatz "Wes‘ Brot ich eß‘, des Lied ich sing!" das ungerechte kapitalistische System weiter unterstützen.

Aus diesen Gründen wird in der Gesellschaft von ganz unterschiedlichen Kräften versucht, an den Verhältnissen möglichst nichts zu ändern. Das Establishment der Eliten in Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien hält fest zusammen. Dafür braucht es dann auch Erklärungen und die nehmen unweigerlich die Gestalt einer Ideologie an. Die seit etwa 40 Jahren herrschende Ideologie ist der Neoliberalismus, in der das Paradigma gilt: Freiheit ist wichtiger als Gleichheit.

Der Neoliberalismus schiebt damit dVon ihnen wird verlangtie Verantwortung für gesellschaftlich erzeugte Probleme den einzelnen Gesellschaftsgliedern zu, die aufgefordert werden, durch Verbesserung ihrer persönlichen Leistungsfähigkeit eine Lösung für ihr Leben zu erreichen. Von ihnen wird verlangt, eigenverantwortlich zu handeln und immer kompetenter, flexibler, motivierter, zeitoptimierter usw. ihre Arbeitskraft zu verkaufen. Es wird eine gigantische Antreiberei in Gang gesetzt, letztlich ein Wettbewerb jeder gegen jeden, der die Solidarität zerstört.

Insofern bezeugt der Neoliberalismus, wie schon der Name nahelegt, die Dominanz der Uranus-Energie. Und wie bei jeder Ideologie wird versucht, den Teufel mit Beelzebub auszutreiben: Der Wassermann wehrt sich gegen die von ihm selbst erzeugten Probleme mit Rezepten der Wassermann-Energie und verschlimmert damit das Übel. Die Lösung läge im Umschalten auf die Fische-Energie, also auf Rücksicht, Kooperation und Solidarität. Doch dieser Bewußtseinswandel ist für die kapitalistische westliche Welt inzwischen so schwierig geworden, daß dafür wahrscheinlich große Katastrophen gebraucht werden. Ich sehe die Zukunft sehr pessimistisch: Diese Katastrophen werden uns wohl nicht erspart bleiben. 

Versucht man, in größeren Zusammenhängen zu denken, dann fallen meiner Ansicht nach folgende gesellschaftliche Entwicklungen ins Auge: Die mittelalterliche Gehorsamsgesellschaft wurde erschüttert durch die Entdeckung des persönlichen Gewissens als unmittelbar verpflichtende Instanz. Das war vor allem das Verdienst von Martin Luther und der Reformation. Die Freiheit der Gewissensentscheidung war das große Thema im 16. Jahrhundert. Es wurde später im 18. Jahrhundert im Zeitalter der Aufklärung (Amerikanische Unabhängigkeitserklärung, Französische Revolution) durch die Proklamation der Menschenrechte erweitert.

Doch diese Menschenrechte wurden zunächst nur als Freiheitsrechte gegenüber einer absolutistischen Staatsgewalt formuliert. Die Freiheit wurde als typisch bürgerliche Freiheit verstanden, also als Erlaubnis, sich wirtschaftlich selbständig entwickeln und Eigentum bilden zu dürfen. Es fehlten die sozialen Grundrechte als Staatsziele. Auch im Grundgesetz der Bundesrepublik von 1949 wurden solche sozialen Grundrechte noch nicht ausdrücklich thematisiert. Lediglich im Art. 20,1 gibt es den allgemeinen Grundsatz: "Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat."

In der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948 werden aber die sozialen Grundrechte nach den freiheitlichen eigens aufgeführt: Das Recht auf soziale Sicherheit, das Recht auf Arbeit, das Recht auf angemessene und befriedigende Entlohnung, das Recht auf eine vernünftige Begrenzung der Arbeitszeit, das Recht auf Freizeit und Urlaub, das Recht auf Schutz der Gesundheit, das Recht auf Sicherheit bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Invalidität und Alter, das Recht auf unentgeldliche Bildung usw. (Art. 22 bis 26). Die Charta der UN wurde auch von der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet.

Die Verwirklichung der sozialen Grundrechte ist bis heute allerdings ein uneingelöstes Versprechen geblieben, auch und gerade im wiedervereinigten Deutschland. Und wer sich die wirtschaftliche und politische Entwicklung in den westlichen Staaten der letzten 40 Jahre vor Augen hält, die extrem vom Neoliberalismus bestimmt wurde, der den Sozialstaat zu zerstören sucht, der weiß, wie weit der Weg noch bis zur Umsetzung der sozialen Grundrechte ist. Dabei sind die sozialen Grundrechte die Voraussetzung dafür, daß die freiheitlichen Grundrechte überhaupt funktionieren können. Was nützt z.B. das Recht auf freie Berufswahl, wenn es nicht genügend Arbeitsplätze gibt? Was hilft die Erlaubnis, sich eine Wohnung frei suchen zu dürfen, wenn keine bezahlbaren Wohnungen auf dem Markt vorhanden sind?

Der entscheidende Grund für die Blockade der sozialen Grundrechte ist der unanständig große Reichtum einer sehr kleinen Minderheit. Mit ihrem Reichtum kann diese Minderheit ein Heer von Lobbyisten bezahlen, die die Politik inhaltlich beeinflussen, und sie kann darüber hinaus Parteien (und dadurch auch Politiker) von Spenden abhängig machen. Mit diesem Reichtum werden besonders die Medien, die die öffentliche Meinung bestimmen, über den Anzeigenbereich beherrscht. (Die wichtigsten Leitmedien gehören ohnehin den Reichen.) Mit diesem Reichtum wird auch der Wirtschaftskreislauf ruiniert, weil die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen durch die verarmte Bevölkerung geschwächt ist. Große Bevölkerungsteile werden von der gesellschaftlichen Teilhabe ausgesperrt. Mit Reichtum wird letztlich die Demokratie zerstört.

Aber ich habe einen Traum: So wie heute wohl niemand mehr die Freiheit der Gewissensentscheidung in Frage stellen würde, so wie heute ganz selbstverständlich der Grundsatz gilt, daß die Voraussetzung für politische und wirtschaftliche Entscheidungen ein rational geführter Diskurs sein sollte (auch wenn hier immer wieder Manipulationen versucht werden), so wie heute wohl kein Mensch mehr Sklaverei, Folter und Vergewaltigung verteidigen würde, so wie man heute nach zwei fürchterlichen Weltkriegen in Europa den Krieg nicht mehr als "ultima ratio", also als "Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" bezeichnen würde, so wird es einmal auch mit dem Reichtum sein: Es werden sich nicht mehr die Armen ihrer Armut schämen, sondern die wirklich Reichen ihres Reichtums, weil sie mit ihrer unersättlichen Gier die natürlichen Lebensgrundlagen erschöpft und den Zusammenhalt der Gesellschaft zerstört haben.

Wenn in einer leider noch sehr fernen Zukunft sich ein Mensch seines großen Reichtums rühmt, dann werden sich die Umstehenden von diesem Barbaren voller Abscheu abwenden. Erst dann werden wir unsere Lektion gelernt haben.

Als aktuelle Information zu wirtschaftspolitischen Fragen empfehle ich die Internetseite

des ehemaligen Chefvolkswirts der UNCTAD Heiner Flaßbeck.

Zur Problematik des Armutsbegriffs: Christoph Butterwegge, Ein ungerechtfertigter Angriff auf den Armutsbegriff

Buchempfehlungen:

Jürgen Roth "Der stille Putsch"

Fabian Scheidler "Das Ende der Megamaschine. Geschichte einer scheiternden Zivilisation"

Dieses erst kürzlich erschienene Buch erklärt sehr kompetent und umfassend die Systemkrise des Kapitalismus. Für kritische Zeitgenossen gehört es meiner Meinung nach zur Pflichtlektüre.

Werner Rügemer "Die Fertigmacher"

Im Interview zu diesem Buch auf den Nachdenkseiten gibt Werner Rügemer einen sehr genauen Einblick in die kriminelle Struktur der Hilfstruppen, die den wirklich Reichen zur Verfügung stehen.

 

Rolf Freitag, Schule für Psychologische Astrologie in Heiligenhaus, 2015

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